Die KIS Kraftwerks- und Industrieservice GmbH feiert 25-jähriges Jubiläum

Sich ein Vierteljahrhundert lang erfolgreich am Markt zu behaupten, ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Deshalb freuen wir die uns umso mehr, dieses große Jubiläum im Jahr 2021 begehen zu können.

Trotz bewegter Firmengeschichte und Turbulenzen in der Energiebranche blicken wir mit Stolz zurück auf die letzten 25 Jahre und richten gleichzeitig den Blick nach vorn in eine herausfordernde, aber hoffnungsvolle Zukunft.

Start mit Ausgliederung

Alles begann 1996 mit der Ausgliederung der Instandhaltungsabteilungen in den Kraftwerken Wolfen und Bitterfeld. Es folgte die Gründung der KIS als reines Dienstleistungsunternehmen für die beiden Standorte durch die Steinmüller Instandsetzung Kraftwerke GmbH (SIK) und die MEAG (heutige enviaM).

Zum Kerngeschäft gehörten und gehören auch heute neben Serviceleistungen in Kraftwerks- und Industrieanlagen die Instandhaltung von maschinen- und elektrotechnischen Anlagen sowie der Turbinenservice bei Revisionen von Dampf- und Gasturbinen.

Aufgrund von Umstrukturierungen wurde der Hauptsitz der KIS, inzwischen dem Bilfinger Konzern zugehörig, im Jahr 2006 nach Teichland in die Lausitz verlegt.

Mit dem Verkauf der KIS an die Radial Capital Partners GmbH & Co. KG im Mai 2018 wurde aus der Bilfinger Babcock Kraftwerksservice GmbH (BBK) wieder die KIS Kraftwerks- und Industrieservice GmbH. Wir sind heute eine Schwestergesellschaft der SIK Peitz GmbH.  

Spezialisierte Standorte

Mit der Energiewende und dem einhergehenden Strukturwandel in der Energiebranche sehen wir uns mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund werden wir uns zukünftig noch stärker auf den Industrieservice und vor allem den Turbinenservice konzentrieren. So liegt heute der Fokus der Mitarbeiter am Standort Wolfen auf diesen beiden Segmenten. Aber der Industrieservice wird in Zukunft auch am Hauptsitz in Teichland (Lausitz) eine Rolle spielen.

Eigenes Ausbildungszentrum

Da die Nachwuchskräftegewinnung in der Unternehmensgruppe immer mehr an Bedeutung gewann, wurden bereits im Jahr 2008 in Teichland die Weichen für die Zukunft gestellt, indem mit einer breit angelegten Ausbildung von Fachkräften begonnen wurde. Dazu wurde eigens im Jahr 2013 in Teichland ein nach modernsten Maßstäben gebautes Ausbildungszentrum in Betrieb genommen.

Aktuell werden 18 junge Menschen zum Konstruktionsmechaniker/in mit Einsatzgebiet Schweißtechnik ausgebildet.

Hier bekommen die Berufseinsteiger das Rüstzeug für ihren späteren Beruf. Zusätzlich gibt es noch international anerkannte TÜV-Zertifikate in einigen der gängigen Schweißverfahren. Auch eine Portalkran- und Staplerausbildung kann absolviert werden. In diesem Bereich stehen wir als Dienstleister regionalen und überregionalen Unternehmen für die Ausbildung und Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter zur Verfügung.

Das Ausbildungszentrum ist im Qualitätsmanagement-System „Schweißer-Prüfungen“ vom TÜV Rheinland zertifiziert und besitzt das „Siegel für exzellente Ausbildungsqualität“ der IHK-Cottbus.

Für die Zukunft gerüstet

Um den Turbinenservice weiter auszubauen, wurde eine von wenigen auf der Welt existierenden mobilen Drehbänken angeschafft. Mit dieser Investition ist es möglich, den Kunden einen optimierten und effizienteren Service in den Anlagen vor Ort anzubieten. Hierbei können Turbinenrotoren mit einem Durchmesser bis vier Metern und einer Länge von zehn Metern bei einem Gewicht bis zu 100 Tonnen bearbeitet werden, erklärt Herr Queissner und weist auf die zu erzielende Bearbeitungsgenauigkeit von bis zu 0,01 Millimeter hin. Dazu wurde eigens zum 1. August 2021 ein CNC-Profi eingestellt.

Kategorien: Allgemein

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